Antigentests verlängern!

IV-Kärnten-Präsident Timo Springer wehrt sich gegen überfallsartige Einführung von verpflichtenden PCR-Tests und verlangt eine Verlängerung der Gültigkeit von Antigentests. 

„Die Kärntner Industrie hat in der Pandemie bewiesen, dass sie adäquate Maßnahmen umsetzen kann, um Corona-Cluster zu verhindern“, wehrt sich Timo Springer, Präsident der IV Kärnten gegen die überfallsartige Einführung von verpflichtenden PCR-Tests im Rahmen der 3G-Regel für Mitarbeiter in Betrieben. Viel zu spät werde vom Land die entsprechende Infrastruktur für die Beschaffung und die Abgabe der Tests eingerichtet. Funktioniere das System nicht spätestens ab 15. November, drohen Produktionsstillstände, warnt Springer. Er fordert daher die Verlängerung der Gültigkeit von Antigentests für das gesicherte Arbeitsumfeld in der Industrie.

Springer verweist hier auf die positiven Erfahrungen des Vorjahrs, als die Produktionsbetriebe nahezu ohne Cluster durch die gefährlichen Phasen der Pandemie kamen. Sie hätten das wirtschaftliche Rückgrat des Landes gebildet und es am Laufen gehalten. Sie seien außerdem Motor des Aufschwungs. Die Einführung von PCR-Tests ohne entsprechende Infrastruktur könne viele Unternehmen in den unfreiwilligen Lockdown treiben. Das gelte es jedenfalls zu verhindern, auch um die positive Wirtschaftsentwicklung nicht zu gefährden.   

 

Foto: IV Kärnten