Roadmap für den Standort Kärnten

Wie wird Kärnten zu DEM Technologiestandort im Süden Österreichs? Die IV Kärnten sieht in vier großen Bereichen Handlungsbedarf

 

 

 

 

 

 

Vergleich mit den Besten:
Mehrere Großinvestitionen zeigen, dass der Standort Kärnten bei der Etablierung von Hochtechnologie international ganz vorne mithalten kann. 

  • Kärnten muss sich konsequent mit führenden Technologiestandorten in Europa und weltweit benchmarken: einerseits, um Lücken in den Wertschöpfungsketten schließen, andererseits um die Basis für die neue Vermarktung als DAS Technologieland im Süden Österreichs legen zu können.

Neues Mindset & Zentralraumstrategie

  • Aus den Ergebnissen des Benchmarkings ist eine neue Standortstrategie (Leitbild) zu entwickeln, die kritische Massen fördert.
  • Daraus folgt: Schluss mit dem Sich-Verzetteln im Klein-Klein! Zentralraumstrategie „Landeshauptstadt Wörthersee“ mit „Uni-Fachhochschul-Campus Wörthersee“ und Exzellenzanspruch. Der Zentralraum soll Anziehungspunkt für nationale und internationale Studierende sowie Arbeitskräfte werden.
  • Innovationsdrehscheibe in Stärkefeldern.
  • Lehrlingsoffensive und Bildungsangebote im Bereich Digitalisierung.
  • Koralmbahn als Chance zur Entwicklung in Richtung Großraum Graz nützen!

Neues Standortmarketing
Bisher ist Kärnten national und international fast nur als attraktives Urlaubsland bekannt, das von der Kärnten Werbung professionell vermarktet wird.
Das erfolgreiche Technologie- und Industrieland ist nur Insidern ein Begriff, obwohl die Daten eine andere Sprache sprechen.

  • Kärnten muss in Zukunft in seiner ganzen Bandbreite als Bildungs-, Arbeits-, Technologie- und Tourismusstandort vermarktet werden.

Neue smarte Verwaltung
Umfragen bei Unternehmen zeigen große Unzufriedenheit mit dem Tempo von Genehmigungsverfahren – vor allem dann, wenn die Verfahren komplex und umweltrelevant sind.

  • Die Kärntner Landesregierung hat einen Entbürokratisierungs-Masterplan angekündigt, außerdem eine Wirtschafts-Ombudsstelle, die zwischen Wirtschaft und Behörden vermitteln und schleppende Verfahren beschleunigen soll.
  • Kärnten verpflichtet sich zu den kürzesten Verfahren im Bundesländervergleich. Digitalisierung als Chance.
  • Organisatorische Zusammenlegung von Gemeinden (z.B. in Form von Gebietsgemeinden) nützen!

Kontakt

Dr. Claudia Mischensky

Geschäftsführerin, Industriellenvereinigung Kärnten

T +43 463 56615 13
claudia.mischensky@iv.at

Gilbert Waldner

Öffentlichkeitsarbeit, Infrastruktur, Innovation, Industriellenvereinigung Kärnten

T +43 463 56615 16
gilbert.waldner@iv.at


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