Zukunftsprogramm der IV Kärnten

Liebe Landesregierung!
Kärnten ist nicht das Florida, sondern das Silicon Alps Österreichs. Kein Pensionsparadies also, sondern ein superspannender High-Tech-Standort. Baden, Schifahren, Eislaufen? Ja, aber nach der Arbeit!

Denn hier tut sich einiges: Die erste X-Box-Spielkonsole für Microsoft, der kleinste Handylautsprecher der Welt, die effizientesten Energiesparchips, Brettsperrholzwände für das höchste Holzhaus oder Stahlkonstruktionen für den modernsten Konzertsaal der Welt, Laserzündkerzen für Hubschrauber, modernste Grundstoffe für künstliche Hüftgelenke – die Liste lässt sich beliebig lange fortsetzen. Allen Produkten gemeinsam ist: Sie sind schlau und “Made in Kärnten”. Deshalb wächst unsere Industrie derzeit auch stärker als in allen anderen Bundesländern und sorgt inklusive Dienstleistungen für rund die Hälfte des Wohlstands im Land.

Aber, liebe Landesregierung!
Wie schauen eigentlich die Wiener oder die Steirer, die Oberösterreicher oder die Deutschen auf unsere Industrie? Gar nicht!
Und genau das soll sich nach der Wahl ändern. Wir brauchen nicht nur die Urlauber aus den anderen Bundesländern oder aus Europa in Kärnten, sondern auch die Fachkräfte, die hier arbeiten.
Deshalb wünscht sich die Industrie, dass Kärnten in der Standortbewerbung völlig neue Wege geht. “Lust am Arbeiten” und “Lust am Forschen” sind wesentliche Bestandteile des Mottos der Kärnten Werbung “Lust am Leben”.
Die Kärntner Industrie fordert ein starkes neues Zukunftsressort in der Landesregierung, in dem Industrie, Technologie und Innovation zusammengefasst sind. Von da aus soll eine neue Vision für das Land entwickelt werden.

Und weil wir schon dabei sind, liebe Landesregierung!
Nicht nur neue Menschen und neue Betriebe braucht das Land, sondern auch Fokus auf Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, schon ab dem Kindergarten!
Silicon Alps und Silicon Austria gut begonnen – das haben Sie toll gemacht! Über die Landesgrenzen hinweg entstehen neue Allianzen, um technologisch im internationalen Wettbewerb erfolgreich zu bleiben.
Aber wir haben auch noch Aufholbedarf. Wir können noch nicht sagen:
Kärnten lebt die Digitalisierung, nutzt überall neue Technologien, um seine Produkte kostengünstiger zu machen und sie geschickter zu vermarkten.
Kärnten ist außerdem noch nicht perfekt erreichbar, weder auf der Straße, der Schiene noch am Datenhighway! Und schon gar nicht aus der Luft. Die Stromversorgung, vor allem der sensiblen Produktionsstandorte, ist keineswegs gesichert!

Und womit hängt das zusammen, liebe Landesregierung?
Mit den unglaublich lange dauernden und inzwischen unberechenbaren Genehmigungsverfahren, die Investitionen und neue Arbeitsplätze verhindern. Mit den hohen Schulden und den falschen Prioritäten im Landesbudget. Wann schaffen wir es endlich, dass die Verwaltungsebenen sich nicht mehr gegenseitig behindern, dafür aber rasch entscheiden?

Schauen Sie sich doch unser Zukunftsprogramm für Kärnten an!

IV-Zukunftsprogramm (306,2 KB)

Ihre Kärntner Industrie

Kärnten -  #wirarbeitendran
 

Kontakt

Dr. Claudia Mischensky

Geschäftsführerin, Industriellenvereinigung Kärnten

T +43 463 56615 13
claudia.mischensky@iv.at

Gilbert Waldner

Öffentlichkeitsarbeit, Infrastruktur, Innovation, Industriellenvereinigung Kärnten

T +43 463 56615 16
gilbert.waldner@iv.at


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