Timo Springer als Präsident der IV Kärnten bestätigt

Springer zieht positive Bilanz über die Krisenbekämpfung und erste Periode seines ebenfalls bestätigten Präsidiumsteams. Große Herausforderungen warten.

BU (von links) Präsidium IV Kärnten: Edgar Jermendy, Oliver Zlamal, Timo Springer, Sabine Herlitschka, Michael Velmeden

Heute, Donnerstag, 24. Juni 2021, wählte der Vorstand der Industriellenvereinigung Kärnten Timo Springer, CEO der Springer Maschinenfabrik GmbH, für eine zweite Periode zum Präsidenten. Bestätigt wurde auch sein Team der Vizepräsidenten: Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG und gleichzeitig Vizepräsidentin der IV auf Bundesebene, Michael Velmeden, CEO von cms electronics gmbh und Obmann der Sparte Industrie der Wirtschaftskammer Kärnten, außerdem Oliver Zlamal, Geschäftsführender Gesellschafter der KMF Maschinenfabriken GmbH. Dazu kommt Edgar Jermendy, Geschäftsführender Gesellschafter der Paternioner Valentin GmbH, als Vorsitzender der Jungen Industrie Kärnten. 

Springer dankte dem Vorstand für die Wahl, seinem Team und den Mitgliedern für das Vertrauen und die Unterstützung in diesen turbulenten Zeiten. Noch selten sei eine Interessenvertretung der Industrie seit dem Ende des Weltkriegs so gefordert gewesen. „Die Industrie hat Österreich und Kärnten während der Krise am Laufen gehalten“, so Springer. „Dank ihr werden wir es auch wieder herausschaffen“, zeigte sich Springer zuversichtlich.

Positive Bilanz

Der IV-Kärnten-Präsident zieht eine positive Bilanz über die erste Periode seines Teams seit dem Jahr 2018. Das von der IV Kärnten vehement eingeforderte Standortmarketing sei ebenso gestartet wie die Initiative der beiden großen Städte zur Attraktivierung des Zentralraums gegen die Abwanderung. Die Abstimmung im tertiären Bildungssystem sei besser geworden, wenn auch noch weit vom gemeinsamen Uni-FH-Campus entfernt. Sogar in der Verwaltung zeigen sich erste Reformschritte wie etwa in der Novelle der Bauordnung, die die Zahl der Bagatellverfahren reduziere.

Für die nächste Periode des Präsidiums der IV Kärnten erwartet sich Springer wichtige Impulse vom Thinktank „Think Carinthia“, der Kärnten am Weg aus der Krise beraten soll. Die Idee für das von Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig eingerichtete externe Expertengremium kam von der IV Kärnten. Basis für die Beratungen bildet die Begleitforschung zum Wirtschaftsbericht, die Kärntens große Baustellen auflistet: das Strukturproblem der fehlenden Schwerpunkte und des mangelnden Fokus auf wachstumsstarke Branchen, außerdem das Demografieproblem, das bewirken könnte, dass Kärnten in 10 Jahren im Vergleich zu heute etwa 35.000 Personen im arbeitsfähigen Alter fehlen. Das sei ziemlich genau die Beschäftigtenzahl, die heute den gesamten Bereich der Produktion repräsentiere, meinte Springer.

Abschließend hofft er, dass mit einer Normalisierung nach der Pandemie alle Wirtschaftszweige rasch wieder auf einen soliden Wachstumspfad zurückkehren. Die Industrie befinde sich ja bereits in einem kräftigen Aufschwung.

Kontakt

Gilbert Waldner

Öffentlichkeitsarbeit, Infrastruktur, Innovation, Industriellenvereinigung Kärnten

T +43 463 56615 16
gilbert.waldner@iv.at


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