20. Forscherkindergarten in Kärnten

Das “duale” Paket aus kindergerechtem Unterrichtsmaterial und Ausbildung von Pädagoginnen überzeugt. Kürzlich erhielt der Kindergarten St. Ursula in Klagenfurt als 20. in Kärnten seine “Forscherboxen” von Kärntens Junger Industrie und Raiffeisen Landesbank Kärnten. Bis Ende 2020 sollen es 50 Standorte sein.

BU (hinten vlnr): Harald Freunschlag, Simone Posratschnig, Armin Nagy, Franziska Frank, Yvonne Wutte, Anna Kampl, Karin Mikula, Paul Sommeregger, Alexander Tirof

Seit Dezember 2016 läuft das von der Jungen Industrie Kärnten initiierte und der Raiffeisen Landesbank Kärnten finanzierte Programm. 20 Kindergärten im ganzen Land nehmen schon teil. Zuletzt kam am Freitag vor Pfingsten der Kindergarten St. Ursula in Klagenfurt dazu. Die Leiterin Karin Mikula und alle Pädagoginnen nahmen an der Fortbildung in mehreren Modulen teil, um den Kindern noch mehr und neue spannende Inhalte bieten zu können. Sie haben dazu auch ihre Freizeit aufgewandt, um zu lernen, wie sie ihren Schützlingen in altersgerechter Form naturwissenschaftliche Themen vermitteln können.

Die Initiatoren, die Junge Industrie Kärnten und die Raiffeisen Landesbank Kärnten freuen sich, dass ihr Umsetzungsvorhaben mit dem Ziel von 50 Forscherkindergärten bis zum Ende des Jahres 2020 weiter voll im Plan ist. Zu diesem Zeitpunkt sollte dann ein Fünftel der Kärntner Kindergärten einen solchen naturwissenschaftlich-technischen Schwerpunkt setzen. Das ist umso wichtiger, als Begeisterung hier schon sehr früh im Kindesalter geweckt werden muss, um spätere Bildungsentscheidungen zu beeinflussen. In Österreich beschließen immer noch viel zu wenige junge Menschen, einen technischen Beruf zu erlernen.

Zur Erinnerung: Ausgehend vom ersten Forscherkindergarten Österreichs, dem Kindergarten Sonnenschein ebenfalls in Klagenfurt, wurde mit den engagierten Pädagoginnen um Leiterin Daniela Wrumnig und dem IBB (Institut für Bildung und Beratung, die Fortbildungsinstitution für ElementarpädagogInnen) ein Konzept für die Weiterbildung und Ausstattung entwickelt. Die dazu gelieferten je zwei Forscherboxen pro Kindergarten enthalten vom Mikroskop, über Pipetten, Magnete bis zum Strombausatz alles, was die kleinen ForscherInnen so brauchen, um die Natur und die in ihr wirkenden Kräfte und Phänomene in kindgerechter Form zu erkunden.

Interessierte Kindergärten können sich zur Fortbildung beim IBB: http://www.ibb-bildung-beratung.at/ anmelden. Die nächsten Kurse starten im Herbst.

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