Wirtschaftsstandort Kärnten braucht Kelag

IV Kärnten lehnt Verkauf von Kelag-Anteilen des Landes ab. Leitbetrieb darf nicht Konzernfiliale ohne Kompetenz werden.


Die Industriellenvereinigung Kärnten lehnt den Verkauf von Kelag-Anteilen in einer Aussendung ab. Erstens spreche die komplexe rechtliche Konstruktion, also das über langjährige Verträge abgesicherte Verhältnis zwischen den Anteilseignern dagegen. Zweitens gebe der Unternehmenserfolg all jenen Recht, die sich ein kontinuierliches Weiterarbeiten in der bisherigen Konstellation wünschen. Jede Veränderung oder Zerschlagung dieser Struktur gefährde das Unternehmen.
Die Kelag sei inzwischen weit über die Grenzen des Landes hinaus ein ganz wesentlicher Wirtschaftsmotor, der stark in den regionalen Dienstleistungssektor ausstrahle, außerdem Industrie und Gewerbe starke Impulse gebe. Die Kelag in der aktuellen Form ist ein wesentlicher Spieler beim Neustart des Landes nach der Hypo-Krise und steht daher aus Sicht der IV Kärnten nicht für Experimente zur Verfügung. Schreckgespenst ist die Zerschlagung dieses Leitbetriebes und die Degradierung zur Konzernfiliale. Auch der Bund, der ja von Steuereinnahmen lebt, müsse daran interessiert sein, in Kärnten wirtschaftliche Substanz für die Zukunft zu erhalten.
Die IV Kärnten hält erneut fest, dass Kärnten einen substanziellen Beitrag zur Bewältigung der Hypo-Krise wird leisten müssen, der aber erst festgelegt werden kann, wenn das Gesamtausmaß der Belastung klar ist.


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