Kärntner Stahlbaukompetenz am Frankfurter Flughafen

Beim Bau des neuen Terminals 3 am Flughafen Frankfurt kommt auch Kärntner Industrie-Know-how zum Einsatz: Das Feldkirchner Unternehmen Haslinger Stahlbau war bei einem der größten europäischen Infrastrukturprojekte für die Errichtung der Stahl-Glas-Konstruktion verantwortlich. Insgesamt wurden dabei rund zehntausend Tonnen Stahl verbaut. Bis zu 19 Millionen Passagiere können künftig pro Jahr vom neuen Terminal 3 an- und abreisen. 


Der Auftrag von Haslinger Stahlbau umfasste Anschlussstatik, Werk- und Montageplanung, Fertigung, Lieferung und Montage. Da der Einsatz von Schwerlastkranen nicht möglich war, wurde das 26.000 Quadratmeter große und achttausend Tonnen schwere Dachtragwerk in fünf Teilsegmenten mittels Liezen und Pressen querverschoben und endmontiert.

Für die erfolgreiche Umsetzung des Projektes wurde das Kärntner Unternehmen nun auf europäischer Ebene mit dem Europäischen Stahlbaupreis ausgezeichnet. Die Jury würdigte insbesondere die technische Qualität, die effiziente Projektabwicklung sowie die Innovationskraft des Betriebs. Der Auftrag unterstreicht die Bedeutung regionaler Industriebetriebe, die sich mit ihrem Know-how auch bei internationalen Großprojekten behaupten können.