Gemeinsam für einen starken Standort Kärnten 2035

Wie sichern wir Fachkräfte, erleichtern Investitionen und schaffen die Voraussetzungen für Wachstum und Wohlstand in Kärnten? Diese Fragen standen im Mittelpunkt der gemeinsamen Regierungssitzung von Landesregierung und Sozialpartnern.

IV-Kärnten-Geschäftsführerin Claudia Mischensky präsentierte gemeinsam mit AMS-Kärnten-Chef Peter Wedenig den Masterplan Fachkräfte. Ziel ist es, bestehende Initiativen zu bündeln und daraus eine gemeinsame Strategie zu entwickeln, wie Kärnten angesichts von Demografie und Transformation auch künftig ausreichend Fach- und Arbeitskräfte sichern kann.

Im Anschluss nahm IV-Kärnten-Präsident Timo Springer gemeinsam mit Landeshauptmann Daniel Fellner, Landeshauptmannstellvertreter Martin Gruber, Peter Wedenig und Nika Bašić, Vizepräsidentin der Wirtschaftskammer Kärnten, an der Pressekonferenz teil. Springer unterstrich dabei den Wert der gemeinsamen Regierungssitzungen mit den Sozialpartnern und die Bedeutung der Industrie für Kärnten. Entscheidend für einen starken Standort seien Fachkräfte und Bildung, eine leistungsfähige Infrastruktur, wettbewerbsfähige Energiekosten sowie gute Rahmenbedingungen für Investitionen und Entwicklung.

Positiv aus Sicht der IV: Mit einer laut Landeshauptmann Fellner geplanten „Task Force Standortentwicklung“, einem Verfahrenskoordinator auf Landesebene und zentralen Ansprechpartnern in den Bezirkshauptmannschaften sollen Investitionsverfahren künftig schneller und besser koordiniert werden. Jetzt gilt es, aus den gemeinsamen Ansätzen einen klaren Masterplan für Kärnten 2035 zu entwickeln – und diesen konsequent umzusetzen.