Infineon-Investition stärkt Kärnten als internationalen Technologiestandort

„Mit der angekündigten Investition von rund 1,1 Milliarden Euro setzt Infineon ein starkes Zeichen für den Standort Villach und für Kärnten als international anerkannte Industrie- und Technologieregion. Sie zeigt eindrucksvoll, dass unser Bundesland bei der Entwicklung und Fertigung zentraler Zukunftstechnologien weltweit eine führende Rolle einnimmt“, sagt Timo Springer, Präsident der Industriellenvereinigung Kärnten.

Bis 2034 baut Infineon in bestehenden Reinraumflächen am Standort Villach die weltweit erste Hochvolumenfertigung für Galliumnitrid-Leistungshalbleiter der neuesten Generation auf 300-Millimeter-Wafern auf. Der Produktionsstart ist für Ende 2027 vorgesehen. Die neuen Galliumnitrid-Leistungshalbleiter ermöglichen erhebliche Effizienzsteigerungen in wichtigen Zukunftsbereichen wie KI-Rechenzentren, Energie-Infrastruktur, Elektromobilität, Robotik und Konsumentenelektronik.

„Von dieser Investition profitiert nicht nur Infineon selbst. Sie setzt wichtige Impulse für das gesamte wirtschaftliche und wissenschaftliche Umfeld. Zulieferbetriebe, spezialisierte Dienstleister, Forschungseinrichtungen, Hochschulen und Ausbildungseinrichtungen können ebenso davon profitieren wie zahlreiche Unternehmen entlang der industriellen Wertschöpfungskette. Auch die internationale Sichtbarkeit Kärntens als Industriestandort wird dadurch weiter erhöht“, erklärt Springer. 

Entscheidend für weitere Investitionen seien aber verlässliche und international wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen. Dazu zählen die Verfügbarkeit qualifizierter Fachkräfte, wettbewerbsfähige Energiepreise, eine leistungsfähige Infrastruktur, rasche Genehmigungsverfahren sowie starke Forschungs- und Bildungseinrichtungen.